Fragen zu 9/11 - Diskutiert im Japanischen Parlament

Posted by admin | Denkanstösse | Donnerstag 19 Februar 2009 10:42 pm

Wer sich eine Weile mit dem Thema 9/11 beschäftigt und es wagt auch mal hinter den Vorhang der durchweg in den Medien vertretenen offiziellen Version der Ereignisse dieses Tages (und den Tagen davor und danach) zu werfen, wird schnell feststellen, dass es eine Vielzahl  Behauptungen, Gegenbehauptungen, Thesen, Theorien und unumstössliche Standpunkte gibt. Hunderte Videos geistern durch’s Netz.
Es gibt weitere Hunderte Webseiten und zusätzlich etliche Dokus zum Thema
11. September 2001. Naja, deutsche Dokus (nicht Fernsehbeiträge) gibt es leider nur drei, warum das so ist sei dahingestellt.
Eine vertritt die offizielle Theorie zu dieser Verschwörung, also die Theorie der US-Regierung:

ZDF
Der 11. September 2001- was wirklich geschah

Die zweite nimmt einen etwas kritischeren Standpunkt ein und lässt auch Menschen zu Wort kommen die dieser Version zum Teil skeptisch gegenüber stehen:

WDR
Aktenzeichen 11.September - ungelöst

Den Machern der zuletzt genannten Doku wurde nach Ausstrahlung des Filmes die Zusammenarbeit gekündigt. Auch das sei dahingestellt.

Die dritte befasst sich ausschließlich mit Gebäude 7, nachdem das Interesse und die Zweifel an diesem Zusammensturz auf dickköpfig und stur stellten und einfach nicht verschwinden wollten, musste wohl doch nochmal ein Extra-Beitrag zu diesem vermaledeitem Thema her…;)
Naja, aber sind wir doch mal ehrlich:
Wenn sich, an irgendeinem anderen Tag und dann womöglich noch bei uns, in Deutschland, ein Gebäude mit 47 Stockwerken (wie hoch ist das höchste Gebäude in deiner Stadt?), nach 6 Stunden in denen es gebrannt hat, so hübsch und ordentlich zusammenfaltet, würden wir dann nicht auch wissen wollen wie das denn um Gottes Willen passieren konnte?

Die dritte Dokumentation “Das Geheimnis des dritten Turmes”, ausgestrahlt vom ZDF kann ich im Moment leider aus technischen Gründen nicht anbieten, aber wer Interesse hat kann sich ja selbst mal umsehen ob er sie irgendwo auftreiben kann.
Als Ersatz gibt’s dafür diesen Beitrag hier:

Wie auch immer, alles was wir über die Umstände die an diesem Tag zu diesen schrecklichen Ereignissen führten und ebenso zu allem anderen was sich seit diesem Tag zum Thema Terrorismus, Krieg, Sicherheit, Überwachung, Kontrolle, Freiheitsrechte usw. ereignete, wissen, erfuhren wir aus dem 9/11 Kommisionsbericht und den Medien.
Wer „9/11 - Press for truth” gesehen hat, weiß um die Umstände unter denen diese Kommission zustande kam und wer sich auf diesem Blog und den verlinkten Seiten umgesehen hat, weiß um die Zustände die sich in unsere Medienlandschaft eingeschlichen haben…

Die Meinungen gehen also weit auseinander und im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden welchen Quellen er glauben will und welchen nicht. Aber bei einem Ereignis dieser Größenordnung, von solchen Auswirkungen, sollte doch wirklich jedes Detail genauestens untersucht und auch geklärt werden, oder nicht? Keine einzige Frage sollte dubios oder unbeantwortet bleiben.
Wenn im offiziellen Abschlussbericht dann aber der Einsturz eines kompletten, 47-stöckigen Hochhauses schlichtweg „vergessen” wird, bis heute noch kein Mensch behaupten kann tatsächlich die Bilder vom Einschlag eines riesigen Flugzeugs in das Pentagon gesehen zu haben (obwohl es 85(!) Kameras gab) und der offizielle Drahtzieher gar nicht für genau diesen Terroranschlag gesucht wird, weil es keine Beweise für seine Schuld gibt…
Dann sollte man doch, spätestens wenn solche Merkwürdigkeiten an’s Licht kommen, wirklich mal hinterfragen dürfen wie wasserdicht eigentlich all die anderen genannten Beweise eigentlich sind, oder?

Speziell wenn man als Politiker im Auftrag von mehreren Hunderttausend bzw. Millionen Bürgern arbeitet. Als demokratischer, friedliebender Mensch würde ich mir von meinen Volksvertretern wirklich wirklich wirklich auch mal so ein vernünftiges, mutiges, rationales und engagiertes Verhalten wünschen wie es der Abgeordnete Fujita im Japanischen Parlament bereits zweimal an den Tag gelegt hat.
Wenn das dann auch noch LIVE im deutschen Fernsehen übertragen werden würde,
müsste ich zwar einen Besen fressen, aber ich schätze das wäre es mir wert, ganz ehrlich.

Aber hey, unsere Politiker hierzulande sind ja auch nicht faul.
Jeden Tag Debatten über dies und jenes, Diskussionsrunden, Interview- und Pressetermine, Untersuchungsausschüsse und ach ja, nicht zu vergessen: die wichtigen Aufgaben in diversen Unternehmensvorständen, Aufsichtsratssitzungen, Bilderberger-Treffen und und und… Kein Wunder dass bei soviel Stress nie einer TATSÄCHLICH IM BUNDESTAG IST!

Sollen wir mal reinspickeln?
Nicht lange…ok?
Ich schlage vor wir schauen und hören mal zu, aber nur so lange bis die Kamera mal eine Totale zeigt, was (verblüffenderweise?) nicht allzu oft vorkommt.
Nun seht euch mal die vielen -leeren- blauen Sitze an… Der deutsche Bundestag hat 598 Mitglieder plus Überhangsmandate. Wieviele Anwesende zählt ihr?

Klar, in den Nachrichten ja, da wuselts immer.
Jede Menge Anzugträger und schnieke Mandatsträgerinnen die sich gegenseitig über den Haufen rennen. Aber das ist wahrscheinlich immer nur dann der Fall, wenn die Damen und Herren Volksvertreter auch wissen, dass es gerade so wichtig ist, dass mit Sicherheit auch die Presse anwesend sein wird. Gönnt euch mal den Spaß und schaut ab und zu mal in die Live-Übertragung rein. Ich halte jede Wette, wenn ihr in Zukunft das Wort „Bundestag” hört, seht ihr vor eurem geistigen Auge die Farbe Blau…

Naja, zum Glück gibt es ja noch Menschen die wissen was den Grundsatz der parlamentarischen Arbeit wirklich ausmacht. Genießen wir diesen bereits etwas älteren, aber in seiner Aktualität erschreckend modernen Beitrag des meinerseits schwer geschätzten Herrn Vicco von Bülow:

Der Grundsatz parlamentarischer Arbeit

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI

Einen Kommentar hinterlassen